<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>geloggd &#187; (Sozial)Ethik</title>
	<atom:link href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/category/sozialethik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de</link>
	<description>Weblog von Alexander Filipović</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 09:24:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Medienethische Tagung zu &#8220;Echtheit, Wahrheit und Ehrlichkeit&#8221; im Internet</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2012/02/03/medienethische-tagung-zu-echtheit-wahrheit-und-ehrlichkeit-im-internet/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2012/02/03/medienethische-tagung-zu-echtheit-wahrheit-und-ehrlichkeit-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Echtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=442</guid>
		<description><![CDATA[[Anmerkung: Diesen Text habe ich als Pressemeldung für die angesprochene Tagung verfasst, die ich als Sprecher der FG KME in der DGPuK zusammen mit den Kollegen von der FG CVK vorbereitet habe . Zum Teil habe ich zitiert von www.netzwerk-medienethik.de und www.dgpuk.de] Medienethische Tagung zu &#8220;Echtheit, Wahrheit und Ehrlichkeit&#8221; im Internet An der Frage nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>[<em>Anmerkung</em>: Diesen Text habe ich als Pressemeldung für die angesprochene Tagung verfasst, die ich als Sprecher der <a href="http://www.dgpuk.de/medienethik/">FG KME</a> in der DGPuK zusammen mit den Kollegen von der <a href="http://www2.dgpuk.de/fg_cvk/">FG CVK</a> vorbereitet habe . Zum Teil habe ich zitiert von www.netzwerk-medienethik.de und www.dgpuk.de]</small></p>
<p><strong>Medienethische Tagung zu &#8220;Echtheit, Wahrheit und Ehrlichkeit&#8221; im Internet</strong></p>
<p><a title="Authenticity by patricklanigan, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/patricklanigan/4182902199/"><img class="alignleft" src="http://farm5.staticflickr.com/4046/4182902199_642536cd1b_m.jpg" alt="Authenticity" width="300" /></a>An der Frage nach der &#8220;Echtheit, Wahrheit und Ehrlichkeit&#8221; kommen wir im Zeitalter des Internets nicht mehr vorbei. Sie kennzeichnet die gesellschaftlichen Debatten um die Sozialen Netzwerke, das Leaking und die virtuellen Spielewelten. Es besteht großer Bedarf an politischer Gestaltung und ethischer Vergewisserung. Anonymität ist einerseits wünschenswert, andererseits in manchen Fälle rechtlich problematisch. Wie &#8220;echt&#8221; sind Profile in Sozialen Netzwerken, wie kann die Wahrheit von Nachrichten überprüft werden und wie begegnen wir uns im Chat und in der Online Spielewelt? Ist da Platz für die Ethik, und wenn ja: Wie müssen die Normen und Werte dafür begründet und konkretisiert werden?</p>
<p>Die Tagung des Netzwerkes Medienethik fragt unter dem Titel &#8220;Echtheit, Wahrheit und Ehrlichkeit&#8221; nach der ‘Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation (16-17. Februar 2012, Hochschule für Philosophie, München). Im Hinblick auf drängende Probleme, etwa Netzpolitik, Internet-Kompetenz und Datenschutz erörtern die Vorträge Bewertungsmaßstäbe der Authentizität und die Möglichkeit der Präsentation multipler Facetten des Selbst. &#8220;Trolling&#8221; wird als Teil der sozialen Praxis in Online-Diskussionsräumen untersucht und die Hackerethik(en) mit der Frage nach dem Subjekt im Zeitalter digitaler Identität verbunden.</p>
<p>Theoretische und philosophische Ansätze, die etwa Authentizität und Wahrhaftigkeit in der computervermittelten Kommunikation grundlegend klären, werden mit praktischen Fragen, etwa der konkreten bildlichen Selbstoffenbarung im Netz verbunden. Spannende Konstellationen können erwartet werden, wenn die Philosophen Jean-Paul Sartre und Charles Taylor zu einer zeitgemäßen Internetethik &#8220;befragt&#8221; und empirische Untersuchungen zu den Social Media als Kontrolleure und Manipulateure digitaler Wirklichkeiten präsentiert werden.</p>
<p>Die Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird veranstaltet zusammen mit den DGPuK-Fachgruppen “Kommunikations- und Medienethik” und “Computervermittelte Kommunikation”. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier: <a href="http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2012" target="_blank">http://www.netzwerk-<wbr>medienethik.de/jahrestagung/<wbr>Tagung2012</wbr></wbr></a>.</p>
<p>Das 1997 gegründete „Netzwerk Medienethik“ hat sich zum Ziel gesetzt, die ethische Orientierung im Medienbereich zu fördern. Es verbindet in einer freien Arbeitsgemeinschaft Theoretiker (aus den Kommunikationswissenschaften, der Journalistik und der Praktischen Philosophie/Ethik) mit Praktikern (aus Berufsverbänden, Selbstkontrollgremien, Verlagen, öffentlich-rechtlichen und pivat-kommerziellen Rundfunkunternehmen). Die jeweils im Februar in München stattfindenden Jahrestagungen mit regelmäßig ca. 100 Teilnehmern stellen ein inzwischen bekanntes Gesprächsforum zu Fragen der Medienethik dar.</p>
<p>Inhaltlich wurde die Tagung vorbereitet von den Fachgruppen “Kommunikations- und Medienethik” und “Computervermittelte Kommunikation” der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Die DGPuK ist die Fachgesellschaft der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Deutschland. Die Kommunikations- und Medienwissenschaft beschäftigt sich mit den sozialen Bedingungen, Folgen und Bedeutungen von medialer, öffentlicher und interpersonaler Kommunikation.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2012/02/03/medienethische-tagung-zu-echtheit-wahrheit-und-ehrlichkeit-im-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Markt und Moral &#8211; Zu Gast bei der Konrad Adenauer Stiftung</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/11/markt-und-moral-zu-gast-bei-der-konrad-adenauer-stiftung/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/11/markt-und-moral-zu-gast-bei-der-konrad-adenauer-stiftung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 08:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Christliche Sozialethik]]></category>
		<category><![CDATA[christliches Menschenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Ruprecht Polenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Initiativseminars für Stipendiaten der Konrad Adenauer Stiftung zum Thema &#8220;Markt und Moral&#8221; war ich eingeladen, eine christlich-sozialethische Sichtweise auf das Thema vorzustellen. Auch dabei: Ruprecht Polenz, Bundestagsabgeordneter der Stadt Münster (hier ein Bericht von seiner Website), Prof. Dr. Peter Kajüter vom Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Münster sowie Dr. Siegfried Riediger von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ruprecht-polenz.de/lokal_1_1_986_Markt-und-Moral-%E2%80%93-Ruprecht-Polenz-zu-Gast-bei-der-Konrad-Adenauer-Stiftung.html"><img class="alignleft" src="http://www.ruprecht-polenz.de/image/news/986.jpg" alt="" width="307" height="230" /></a>Im Rahmen eines Initiativseminars für Stipendiaten der Konrad Adenauer Stiftung zum Thema &#8220;Markt und Moral&#8221; war ich eingeladen, eine christlich-sozialethische Sichtweise auf das Thema vorzustellen. Auch dabei: Ruprecht Polenz, Bundestagsabgeordneter der Stadt Münster (<a href="http://www.ruprecht-polenz.de/lokal_1_1_986_Markt-und-Moral-%E2%80%93-Ruprecht-Polenz-zu-Gast-bei-der-Konrad-Adenauer-Stiftung.html">hier ein Bericht von seiner Website</a>),  Prof. Dr. Peter Kajüter vom Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Münster sowie Dr. Siegfried Riediger von BASF-Coatings.</p>
<p>Bei solchen Podiumsdiskussionen empfiehlt sich eine prägnante Position und ich hatte mich entschieden, das christlich-sozialethische Potential einer ganz anderen Sichtweise ins Spiel zu bringen. Wirtschaftsethik aus christlicher Perspektive würde sich in dieser Sichtweise nicht an die Wirtschaft und ihre Sprache ausliefern, denn sonst wäre nur eine immanente Kritik möglich, die latent affirmativ bleibt. Statt dessen würde sie auf ihrer eigenen Sprache und ihrer eigenen Hoffnung bestehen und diese gegen  die &#8220;Erzählung des Marktes&#8221; ins Spiel bringen.</p>
<p>Mein Forderung nach einer christlich motivierten &#8220;zünftigen Kapitalismuskritik&#8221; konnte die Stipendiaten der Konrad Adenauer Stiftung aber nicht so richtig von ihren Sitzen reißen <img src='http://geloggd.alexander-filipovic.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; womit ich natürlich gerechnet hatte.</p>
<p>Natürlich bleiben wichtige methodische Überlegungen in diesem Statement unberücksichtigt, wie zum Beispiel die Notwendigkeit einer sachgerechten Wirtschaftsethik, die eine ökonomische Expertise braucht und insofern auch die ökonomische Sprache beherrschen muss. Aber wie gesagt: Das stand im Dienst einer prägnanten Position.</p>
<p>Bei der gelungenen Podiumsdiskussion hat Ruprecht Polenz das &#8220;christliche Menschenbild&#8221; als Grundlage einer Wirtschaftsethik ins Spiel gebracht. Diese Formel, von christdemokratischen Politkerinnen und Politikern ja gerne verwendet, sollte dann begründen, warum man zwar von der Freiheit und Sozialität des Individuums ausgehen, aber auch deren Anfälligkeit für egoistisches Verhalten ins Kalkül ziehen muss. Herr Polenz hat das sehr behutsam ins Spiel gebracht, aber wie man mit dem christlichen Menschenbild argumentieren kann und wie nicht und was das überhaupt sein kann, ein &#8220;christliches Menschenbild&#8221; &#8211; das wird als Frage übergangen. Aber die Beschäftigung genau mit diesen Fragen wäre für mich der Schlüssel, mit dem man &#8220;christliches Menschenbild&#8221; und &#8220;Politik&#8221; verknüpfen kann.</p>
<p>Mein Kurzstatement gibt es <a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/wp-content/uploads/2011/07/A.-Filipovic-Statement-bei-der-KAS-zur-Publ.pdf">hier</a>.</p>
<p>(<a href="http://www.ruprecht-polenz.de/lokal_1_1_986_Markt-und-Moral-%E2%80%93-Ruprecht-Polenz-zu-Gast-bei-der-Konrad-Adenauer-Stiftung.htmlhttp://www.ruprecht-polenz.de/lokal_1_1_986_Markt-und-Moral-%E2%80%93-Ruprecht-Polenz-zu-Gast-bei-der-Konrad-Adenauer-Stiftung.html">Bildquelle</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/11/markt-und-moral-zu-gast-bei-der-konrad-adenauer-stiftung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Googles „Ich im Internet“ und die Verwendung einer medienethischen Expertise</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Expertise]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=387</guid>
		<description><![CDATA[Meine diversen Engagements in der wissenschaftlichen Medienethik (z.B. in der FG Ethik der DGPuK) führen dazu, dass ich ab und zu Interviewanfragen von Zeitungen und Hörfunksendern bekomme. Wenn ich keine Kollegin oder keinen Kollegen finde, der sich zu einer konkreten Frage besser auskennt und sich zu einem Interview bereit erklärt, mache ich das auch gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine diversen Engagements in der wissenschaftlichen Medienethik (z.B. in der <a href="http://www.dgpuk.de/medienethik/">FG Ethik der DGPuK</a>) führen dazu, dass ich ab und zu Interviewanfragen von Zeitungen und Hörfunksendern bekomme. Wenn ich keine Kollegin oder keinen Kollegen finde, der sich zu einer konkreten Frage besser auskennt und sich zu einem Interview bereit erklärt, mache ich das auch gerne selbst. Jedenfalls verstehe ich meine wissenschaftliche Rolle als Medienethiker so, dass ich nicht nur im wissenschaftlichen Bereich aktiv bin, sondern auch an dem medienethischen Diskurs außerhalb der engen Grenzen von &#8220;Wissenschaft&#8221; teilnehmen möchte.</p>
<p>Vor ein paar Wochen bin ich von &#8220;Der Westen&#8221; (Portal der WAZ Mediengruppe) angefragt worden, mich zu Googles Dienst &#8220;Me on the Web&#8221; zu äußern (vgl. <a href="http://stadt-bremerhaven.de/me-myself-i-google-verraet-dirwas-im-internet-ueber-dich-zu-finden-ist">dies</a> für eine kurze Erklärung). Die Anfrage skizzierte das Themenspektrum so: &#8220;bewegt sich zwischen dem narzisstischen Aspekt der Selbst-Googelei und den datenschutztechnischen Hintergründen&#8221;. Narzissmus, Datenschutz, Google &#8211; das sind also die medienethischen Themen, die für mediale Alltagskommunikation relevant sind.</p>
<p>Als Wissenschaftler muss man realistisch sein und nicht denken, dass man theoretische Differenzierungsbemühungen eins zu eins in die Mediensprache hinübertransportieren könnte. In <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/Neues-Tool-soll-System-ins-Ego-Googeln-bringen-id4791649.html">diesem besagten Interview</a> sind meine Aussagen sicher nicht falsch wiedergegeben worden. Aber natürlich werden sie in die Stoßrichtung eines Artikels eingepasst: Hier ging es der Autorin (bzw. der Redaktion) um Information, Orientierung, Werbung und um das Spiel mit den Ängsten und Befürchtungen der Nutzer (Google als Datenkrake&#8230;). Jedenfalls kann man mit Aufmerksamkeit rechnen, wenn man Googles privacy-Bemühungen zum Thema macht. Anstoß war vermutlich eine Presseerklärung bzw. Ankündigung von Google (vermutlich <a href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/06/me-myself-and-i-helping-to-manage-your.html">die hier</a>).</p>
<p>Meine wissenschaftliche Expertise ist jedenfalls (wenn überhaupt) eine <em>wissenschaftliche</em> Expertise. Die Verwendung dieser Expertise in anderen Kommunikationszusammenhängen ist notwendig und sinnvoll, aber der andere Kontext verändert dann auch immer die Aussagen. Google zu &#8220;loben&#8221;, wie in dem Artikel geschrieben, würde mir wissenschaftlich jedenfalls nicht einfallen, auch wenn ich dort positive Aspekte entdecke (und die Thematisierung von Online-Identity und das Anbieten von Tools dafür sehe ich bei aller Ambivalenz durchaus positiv).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Zeitunglesen-Ritual am Ende</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/04/20/das-zeitunglesen-ritual-am-ende/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/04/20/das-zeitunglesen-ritual-am-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 11:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=370</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt gewisse Medien-Nutzungs-Rituale, die die aktuelle Generation junger Menschen gar nicht mehr ausbildet. Die Ritualität der Medien-Nutzung ist beim Zeitunglesen und Fernsehen ganz deutlich, etwa das morgendliche Zeitunglesen oder die Tagesthemen vor dem Zubettgehen. Aber: Der Wandel öffentlicher Kommunikationsformen und Ihrer Medien hin zum Internet führt natürlich auch zu einer Veränderung der Rituale. Meine Studentinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt gewisse Medien-Nutzungs-Rituale, die die aktuelle Generation junger Menschen gar nicht mehr ausbildet. Die Ritualität der Medien-Nutzung ist beim Zeitunglesen und Fernsehen ganz deutlich, etwa das morgendliche Zeitunglesen oder die Tagesthemen vor dem Zubettgehen. Aber: Der Wandel öffentlicher Kommunikationsformen und Ihrer Medien hin zum Internet führt natürlich auch zu einer Veränderung der Rituale. Meine Studentinnen und Studenten jedenfalls lesen zum Großteil keine Zeitung mehr.</p>
<p>Folgender medienethischer Gedanke zum Ende des Zeitunglesen-Rituals hat seinen Kern in der Frage, wie es dann noch möglich ist, irritiert zu werden. Irritation, durch Sinn, durch Fremdes, durch alternative Vorstellungen des guten Lebens begreife ich überhaupt als Bedingung dafür, dass Gesellschaftskritik möglich ist.</p>
<p>Das Ende des Zeitunglesen-Rituals führt dazu, dass man nicht mehr von Themen und Sinn angerührt und gefunden wird, sondern nur noch selbst auf die Suche nach Themen geht und sich den Medienmix nach dem eigenen Geschmack zusammensetzt. An sich nicht schlecht, aber wie ist es da noch möglich, irritiert zu werden, von der anderen Seite zu erfahren, mit dem Fremden konfrontiert zu werden? Das Leid in der Welt, oder sanfter: politische und soziale Probleme, kommen vielleicht gar nicht mehr medial an, weil die selbst abonnierten RSS- und Twitter-Feeds und News-Seiten nur noch Statusupdates von Freunden, Gossip der Lieblingsschauspieler übermitteln. Und diejenigen, die gar nicht wissen, was ein RSS-Feed ist, klicken sich durch die Youtube-Vorschlagsliste, die immer nur ähnliche (aber nie ganz andere) Titel nennen, wenn sie sich nicht gleich nur noch amerikanische Serien von irgendwoher besorgen und sich darüber in einem Forum austauschen.</p>
<p>Mit anderen Worten: Was ist mit dem Wichtigen, das nicht meinen Freunden als Wichtig gilt oder nicht thematisch mit dem verbunden ist, was mir bisher wichtig war? Kommt es bei mir an? Wer sicherstellen will, dass es ankommen kann, sollte ein Zeitunglese-Ritual ausbilden (analog: ein Tagesthemen-Ritual), z.B. jeden Morgen mindestens 15 Minuten eine (Qualitäts-) Tageszeitung durchblättern.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Update 2.5.2011</p>
<p>Gerade habe ich dieses passende Zitat gefunden: <span style="font-size: x-small;">&#8220;Im Internet finde ich ja meist nur, was ich suche. In der Zeitung finde ich Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass sie mich interessieren.&#8221; (</span><span style="font-size: 10pt;">Michael Ringier, Verleger, im Interview mit der taz, 15.09.2007, <a href="http://netzwertig.com/2007/09/27/die-50-besten-zitate-uebers-internet/">Fundstelle</a>)</span></p>
<p>&#8211;</p>
<p><small>Für vertiefende Gedanken im Umfeld dieses Themas vgl. meinen Beitrag <em>Filipović, Alexander </em>(2011): Ethik der Medienritualität jugendlicher Identitätsentwicklung. In: Petra Grimm und Oliver Zöllner (Hg.): Medien &#8211; Rituale &#8211; Jugend. Perspektiven auf Medienkommunikation im Alltag junger Menschen: Franz Steiner (Medienethik, 9), S. 29–41.</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/04/20/das-zeitunglesen-ritual-am-ende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeit und Gerechtigkeit</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/01/13/arbeit-und-gerechtigkeit/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/01/13/arbeit-und-gerechtigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 17:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[christliche]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[prekarität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=363</guid>
		<description><![CDATA[Soeben ist der Call for Papers für die Tagung des Forums Sozialethik im September 2011 veröffentlicht worden. Das Thema: &#8220;Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit?&#8221; Ich zitiere: Heute erleben wir einen fortschreitenden Strukturwandel der Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer mehr heterogenen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, unter den Bedingungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben ist der Call for Papers für die Tagung des Forums Sozialethik im September 2011 veröffentlicht worden. Das Thema: &#8220;Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit?&#8221; Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>Heute erleben wir einen fortschreitenden Strukturwandel der  Arbeitswelt von einer eher homogenen, tendenziell volkswirtschaftlich  orientierten Industriegesellschaft, hin zu einer mehr heterogenen  Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, unter den Bedingungen  globaler Mobilität und internationaler Konkurrenz. Stichworte wie  prekäre Arbeit, Mindestlohn oder gerechte Löhne tauchen in aktuellen  Debatten erneut unter veränderten Vorzeichen auf.</p>
<p>Das Forum Sozialethik 2011 will den vielfältigen Fragen und  Herausforderungen nachspüren, die sich in Bezug auf die moderne  Arbeitswelt für eine christliche Sozialethik ergeben.</p></blockquote>
<p>Alles Weitere <a href="http://www.forumsozialethik.de/2011/01/13/forum-sozialethik-2011-arbeit-ein-schlussel-fur-soziale-gerechtigkeit-call-for-papers/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/01/13/arbeit-und-gerechtigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wikileaks medienethisch &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=359</guid>
		<description><![CDATA[Neben den hier schon erwähnten Interviews bzw. Kommentaren zu Wikileaks sind noch zwei dazu gekommen: Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (z.B. hier verarbeitet) Interview mit &#8220;Publik Forum&#8221; (erscheint noch) Die Überschrift über den Interviews (&#8220;Moralisch Zweifelhaft&#8221;) könnte nahe legen, dass ich Wikileaks in Bausch und Bogen verdamme. Das stimmt nicht. &#8220;Moralisch zweifelhaft&#8221; bedeutet, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den <a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/06/wikileaks-medienethisch/">hier</a> schon erwähnten Interviews bzw. Kommentaren zu Wikileaks sind noch zwei dazu gekommen:</p>
<ul>
<li>Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (z.B. <a href="http://www.liborius.de/nachrichten/ansicht/artikel/medienethike.html">hier</a> verarbeitet)</li>
<li>Interview mit &#8220;Publik Forum&#8221; (erscheint noch)</li>
</ul>
<p>Die Überschrift über den Interviews (&#8220;Moralisch Zweifelhaft&#8221;) könnte nahe legen, dass ich Wikileaks in Bausch und Bogen verdamme. Das stimmt nicht. &#8220;Moralisch zweifelhaft&#8221; bedeutet, dass man hinsichtlich einiger Probleme in und um Wikileaks (z. B. Informantenschutz, Geheimnisverrat um des Verrats willen, keine Abwägung, welche Folgen eine Veröffentlichung hat&#8230;) sinnvoll Fragen kann, ob das etablierten und für gut befundenen sittlichen Standards entspricht oder man das Ethos hinter Wikileaks auf seine Moralität hin prüfen kann und sollte. Mein Statement dazu lautet kurz: Die Idee, das politisches und staatliches Handeln im Prinzip transparent sein muss, ist OK und politisch-ethisch etabliert; das ist und muss auch ein Kampfplatz sein, auf dem gegen Bemühungen, Politik hermetisch zu veranstalten, vorgegangen wird . Wikileaks überreizt aber das Prinzip und es besteht die Gefahr, dass sich hier Aufklärung in sein Gegenteil verkehrt.</p>
<p>Zur ethischen Problematik von Wikileaks sind in der Zeitungs- und Hörfunklandschaft inzwischen unzählige Beiträge entstanden, die sich kaum mehr systematisieren lassen. Interessant fand ich z. B.</p>
<ul>
<li><a href="http://philipbanse.de/wp/pb016-ich-vs-leyendecker-zu-wikileaks/">das (Streit-)Gespräch über WikiLeaks mit Philip Banse und Hans Leyendecker (Süddeutschen Zeitung)</a>,</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2010/12/08/5-aspekte-der-aktuellen-wikileaks-revolution/">5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution</a></li>
<li><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/scala/s/d/21.12.2010-21.05/b/die-oeffentliche-entdeckung-des-oekosystems-internet.html">Die öffentliche Entdeckung des Ökosystems Internet. Der Fall WikiLeaks und die Folgen &#8211; Ein Kommentar von Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 10:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema &#8220;Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?&#8220;. Mir wurde die Gelegenheit gegeben, das Schwerpunktthema des Heftes zu konzipieren; ich konnte für eine empirische Perspektive Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) gewinnen, die Gewaltproblematik hat Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart) beleuchtet (die man gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amosinternational.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-336" title="amos" src="http://geloggd.alexander-filipovic.de/wp-content/uploads/2010/11/amos.jpg" alt="amos" width="135" height="194" /></a>Gerade erschienen ist das <a href="http://www.amosinternational.de/">Amosinternational</a>-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema &#8220;<strong>Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?</strong>&#8220;. Mir wurde die Gelegenheit gegeben, das Schwerpunktthema des Heftes zu konzipieren; ich konnte für eine empirische Perspektive <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-claudia-lampert">Claudia Lampert</a> und <a href="http://www.schmidtmitdete.de/">Jan Schmidt</a> (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) gewinnen, die Gewaltproblematik hat <a href="http://www.hdm-stuttgart.de/grimm">Petra Grimm</a> (Hochschule der Medien, Stuttgart) beleuchtet (die man gestern Abend in <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/148032/index.html">3Sat &#8220;Scobel&#8221;</a> sehen konnte) und die medienpädagogische Thematik erläutert <a href="http://kfh.buesch-web.de/">Andreas Büsch</a> (Kath. Fachhochschule, Mainz). Einen Beitrag zur Netzpolitik habe ich selbst beigesteuert.</p>
<p><a href="http://www.kommende-dortmund.de/kommende_dortmund/5-Fachbereiche/47-Mitarbeitervertretungen/91-DDr.-Richard-Geisen/41,Vita.html">Richard Geisen</a> (Redaktion Amosinternational, Kommende Dortmund) führte zudem ein interessantes Interview mit <a href="http://www.christoph-schuck.de/">Christoph Schuck</a> (Universität Dortmund) zu Nutzen und Missbrauch des neuen Internets in internationaler Perspektive.</p>
<p>Amosinternational ist keine wissenschaftliche Zeitschrift im engeren Sinne, sondern hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung und medienethische Einführungsseminare in Universität und Schule.</p>
<p>Das Heft (56 S.) kann einzeln für 12,90 € <a href="http://www.amosinternational.de/formular_einzel.html">hier</a> bestellt werden.</p>
<p>Die Titel und die Literaturangaben im Überblick:</p>
<ul>
<li>Lampert, Claudia; Schmidt, Jan-Hinrik (2010): Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 3–10.</li>
<li>Grimm, Petra (2010): Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 11–17.</li>
<li>Filipović, Alexander (2010): Netzpolitik &#8211; Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 18–23.</li>
<li>Büsch, Andreas (2010): Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen? In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 24–33.</li>
<li>Schuck, Christoph (2010): &#8220;Autoritären Systemen die Maske herunterziehen&#8221;. Gespräch mit Christoph Schuck über Nutzen und Missbrauch des Web 2.0. Interviewer: Richard Geisen. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 34–41.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lolfbmoments, Lamebook und Socialfail als &#8220;Pleiten, Pech und Pannen&#8221; des Web 2.0-Zeitalters</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/10/14/failbookethik/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/10/14/failbookethik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 15:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=324</guid>
		<description><![CDATA[Ganz verschwiegen hatte ich bisher mein Interview bei Radio Fritz im Juli 2010. Radio Fritz ist der Jugendsender vom rbb und die Sendung, in der ich interviewt wurde, heißt &#8220;Trackback&#8220;, eine sehr interessante Sendung rund um Internetthemen (Folge 186, hier zum Hören, ca. 23:19-28:45). Es ging um eine medienethische Bewertung von Seiten, die mehr oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz verschwiegen hatte ich bisher mein Interview bei Radio Fritz im Juli 2010. Radio Fritz ist der Jugendsender vom rbb und die Sendung, in der ich interviewt wurde, heißt &#8220;<a href="http://trackback.fritz.de/">Trackback</a>&#8220;, eine sehr interessante Sendung rund um Internetthemen (Folge 186, <a href="http://trackback.fritz.de/2010/07/03/trb-186-fernsehkritik-owncloud-failbookethik-hardware-normcast/">hier zum Hören</a>, ca. 23:19-28:45). Es ging um eine medienethische Bewertung von Seiten, die mehr oder weniger peinliche und lustige Facebook-Einträge  und -Fotos auf ihre Seiten hochladen; quasi ein Failblog.org nur für Fails in Sozialen Netzwerken. Ein Beispiel (von failblog.org) <a href="http://failblog.org/2010/02/10/failbooking-because-facebook-is-serious-business/">hier</a> und eine Zusammenstellung mehrer Beispiele bei den blog.rebellen <a href="http://blog.rebellen.info/2009/09/10/facebook-fail/">hier</a>.</p>
<p>Der Moderator der Sendung wollte ein bißchen den erhobenen Zeigefinger haben, was ja nun eigentlich nicht meine Idee von Medienethik ist. Klar ist, dass die Grenze dort gezogen werden muss, wo Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Das ist aber selten der Fall, da die Namen und Bilder meist gut unkenntlich gemacht werden. Hängen geblieben ist vielleicht meine Idee, dass diese Seiten eine Weiterentwicklung der &#8220;Pleiten, Pech und Pannen&#8221;-Shows sind. Dahinter steckt der Gedanke, dass die Missgeschicke des Alltags erst durch die Videokamera aufbewahrt und weitergegeben werden konnten. Im Alltag des Social Webs entstehen ähnliche Missgeschicke, die natürlich eher <em>kommunikativer </em>Slapstick sind. Der Screenshot ist also die Technik der Aufbewahrung und Seiten wie socialfail.de die Sendung analog zu &#8220;Pleiten, Pech und Pannen&#8221; (ohne Raabe und ohne Max Schautzer).</p>
<p>Ein Kommentar noch zum Radiointerview  selbst: Die eigene Stimme zu hören ist wie immer sehr seltsam und man fragt sich, warum man eigentlich nicht wie gedruckt redet&#8230; <a href="http://www.ephourita.com/blog/?p=521">Sam</a> in einem Review der gleichen Sendung (auch sie wurde interviewt) ist also so ungefähr beizupflichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/10/14/failbookethik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freundschaft im Web 2.0</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 20:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=278</guid>
		<description><![CDATA[Verändert sich unser Begriff von Freundschaft im Neuen Netz? Am 12.06.2010 bin ich zu einem Vortrag und der Leitung einer Gesprächsrunde zum Thema “Freundschaft im Web 2.0″ in die Kath. Akademie München eingeladen. Bei der Tagung geht es um “Freundschaft – Band fürs Leben. Aktualität einer besonderen Beziehung“. Es verspricht ein interessantes Programm zu werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verändert sich unser Begriff von Freundschaft im Neuen Netz? Am 12.06.2010 bin ich zu einem Vortrag und der Leitung einer  Gesprächsrunde zum Thema “Freundschaft im Web 2.0″ in die Kath. Akademie München eingeladen. Bei der Tagung geht es um “<a href="http://www.kath-akademie-bayern.de/contentserv/www.katholische.de/index.php?StoryID=134&amp;eventID=524">Freundschaft  – Band fürs Leben. Aktualität einer besonderen Beziehung</a>“. Es verspricht ein interessantes Programm zu werden, bisher ist aber noch nichts veröffentlicht worden (ich habe nur einen Entwurf gesehen).</p>
<p>Nun zeichnet Freundschaft sich ja durch Ortlosigkeit aus: Wir haben eine Intuition, was das ist und das es etwas Gutes ist, aber das Bezeichnete lässt sich schwer fassen (vgl. die Studie von Silvia Bovenschen &#8220;Die Bewegungen der Freundschaft&#8221;) und verflüssigt sich im Moment des (theoretischen) Zugriffs. Bei Luhmann kann man lernen, dass es um einen <em>sozialen </em>Begriff von Zusammengehörigkeit ging und in diesem Sinne &#8220;Freundschaft&#8221; eine doppelte Zielrichtung der Integration persönlicher wie auch sozialer Beziehungen hatte (hatte! &#8211; alles alteuropäische Semantik).<sup id="citation-278-1" class="footnote"><a href="#footnote-278-1">1</a></sup></p>
<p>In der modernen differenzierten Gesellschaft verliert Freundschaft in mindestens sozialer Hinsicht sein integrierendes Moment, ohne aber dabei das soziale Moment überhaupt einzubüßen. Nähe, auch körperliche Nähe (auch Männer umarmen ja ihre Freunde und klopfen sich zum Zeichen, dass die Umarmung abzubrechen ist, einander kräftig auf die Schulter&#8230;), Beziehung, die Tendenz, Sachverhalte und Probleme persönlich zu verhandeln, die Akzeptanz einer bestimmten Verpflichtung im Rahmen einer Freundschaft usw. prägen nicht mehr die Ordnung der Gesellschaft, bleiben aber natürlich persönlich relevant und beruhen natürlich auf sozialen Konventionen, Traditionen, Geschichten und Überlieferungen.</p>
<p>Ob das alles auch im Neuen Netz gilt? Ich vermute schon. Die Erwartungen an Freundschaften werden sich zwar verändern (wie sie es schon immer getan haben), aber die Netzartigkeit der Freundschaft wird zunächst nichts daran ändern, dass es sich immer noch um Freundschaften handelt.</p>
<p>Aber das sind nur erste Überlegungen. Ich habe zwei Texte, die mir weiterhelfen. Vielleicht hat der ein oder andere ja noch einen Hinweis:</p>
<ul>
<li>Schmidt, Jan-Hinrik; Hasebrink, Uwe; Paus-Hasebrink, Ingrid (Hg.) (2009): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Berlin: Vistas-Verl. (Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, 62), S. 268-277.</li>
<li>Schmidt, Jan-Hinrik (2009): Die Kinder von XING und ICQ. In: neue gespräche, H. 6, S. 14–17.</li>
</ul>
<div id="footnotes">
<hr />
<p id="footnote-278-1"><sup><a href="#citation-278-1">1</a></sup> Vgl. dazu die interessante Studie: Kersten, Catrin (2008): Orte der Freundschaft. Berlin: Kulturverl. Kadmos (Kaleidogramme, 22)</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ethik der Entwicklung &#8211; Call for Papers (Forum Sozialethik 2010)</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/19/ethik-der-entwicklung-call-for-papers-forum-sozialethik-2010/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/19/ethik-der-entwicklung-call-for-papers-forum-sozialethik-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik der Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Sozialethik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/19/ethik-der-entwicklung-call-for-papers-forum-sozialethik-2010/</guid>
		<description><![CDATA[Soeben ist der Call for Papers für die Tagung des Forums Sozialethik 2010 zum Thema &#8220;Ethik der Entwicklung&#8221; veröffentlicht worden. Was ist das Forum Sozialethik? Das Forum Sozialethik ist eine Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker und dient dem Austausch von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittenen Studierenden des Faches Sozialethik im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben ist der Call for Papers für die Tagung des Forums Sozialethik 2010 zum Thema &#8220;Ethik der Entwicklung&#8221; <a href="http://www.forumsozialethik.de/2010/01/19/forum-sozialethik-2010-ethik-der-entwicklung-call-for-papers/">veröffentlicht worden</a>.</p>
<p>Was ist das Forum Sozialethik?</p>
<blockquote><p>Das Forum Sozialethik ist eine Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker und dient dem Austausch von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen (Promotion, Habilitation, Privatdozenten und -dozentinnen) sowie fortgeschrittenen Studierenden des Faches Sozialethik im deutschsprachigen Raum. Interessierte benachbarter Disziplinen sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.forumsozialethik.de.</p></blockquote>
<p>Alle weiteren Informationen auf der <a href="http://www.forumsozialethik.de/tagung/forum-sozialethik-2010/">Tagungswebsite</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/19/ethik-der-entwicklung-call-for-papers-forum-sozialethik-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

