<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>geloggd &#187; SocSoftEthics</title>
	<atom:link href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/category/socialsoftwareethics/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de</link>
	<description>Weblog von Alexander Filipović</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 09:24:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Googles „Ich im Internet“ und die Verwendung einer medienethischen Expertise</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Expertise]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=387</guid>
		<description><![CDATA[Meine diversen Engagements in der wissenschaftlichen Medienethik (z.B. in der FG Ethik der DGPuK) führen dazu, dass ich ab und zu Interviewanfragen von Zeitungen und Hörfunksendern bekomme. Wenn ich keine Kollegin oder keinen Kollegen finde, der sich zu einer konkreten Frage besser auskennt und sich zu einem Interview bereit erklärt, mache ich das auch gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine diversen Engagements in der wissenschaftlichen Medienethik (z.B. in der <a href="http://www.dgpuk.de/medienethik/">FG Ethik der DGPuK</a>) führen dazu, dass ich ab und zu Interviewanfragen von Zeitungen und Hörfunksendern bekomme. Wenn ich keine Kollegin oder keinen Kollegen finde, der sich zu einer konkreten Frage besser auskennt und sich zu einem Interview bereit erklärt, mache ich das auch gerne selbst. Jedenfalls verstehe ich meine wissenschaftliche Rolle als Medienethiker so, dass ich nicht nur im wissenschaftlichen Bereich aktiv bin, sondern auch an dem medienethischen Diskurs außerhalb der engen Grenzen von &#8220;Wissenschaft&#8221; teilnehmen möchte.</p>
<p>Vor ein paar Wochen bin ich von &#8220;Der Westen&#8221; (Portal der WAZ Mediengruppe) angefragt worden, mich zu Googles Dienst &#8220;Me on the Web&#8221; zu äußern (vgl. <a href="http://stadt-bremerhaven.de/me-myself-i-google-verraet-dirwas-im-internet-ueber-dich-zu-finden-ist">dies</a> für eine kurze Erklärung). Die Anfrage skizzierte das Themenspektrum so: &#8220;bewegt sich zwischen dem narzisstischen Aspekt der Selbst-Googelei und den datenschutztechnischen Hintergründen&#8221;. Narzissmus, Datenschutz, Google &#8211; das sind also die medienethischen Themen, die für mediale Alltagskommunikation relevant sind.</p>
<p>Als Wissenschaftler muss man realistisch sein und nicht denken, dass man theoretische Differenzierungsbemühungen eins zu eins in die Mediensprache hinübertransportieren könnte. In <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/technik/Neues-Tool-soll-System-ins-Ego-Googeln-bringen-id4791649.html">diesem besagten Interview</a> sind meine Aussagen sicher nicht falsch wiedergegeben worden. Aber natürlich werden sie in die Stoßrichtung eines Artikels eingepasst: Hier ging es der Autorin (bzw. der Redaktion) um Information, Orientierung, Werbung und um das Spiel mit den Ängsten und Befürchtungen der Nutzer (Google als Datenkrake&#8230;). Jedenfalls kann man mit Aufmerksamkeit rechnen, wenn man Googles privacy-Bemühungen zum Thema macht. Anstoß war vermutlich eine Presseerklärung bzw. Ankündigung von Google (vermutlich <a href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/06/me-myself-and-i-helping-to-manage-your.html">die hier</a>).</p>
<p>Meine wissenschaftliche Expertise ist jedenfalls (wenn überhaupt) eine <em>wissenschaftliche</em> Expertise. Die Verwendung dieser Expertise in anderen Kommunikationszusammenhängen ist notwendig und sinnvoll, aber der andere Kontext verändert dann auch immer die Aussagen. Google zu &#8220;loben&#8221;, wie in dem Artikel geschrieben, würde mir wissenschaftlich jedenfalls nicht einfallen, auch wenn ich dort positive Aspekte entdecke (und die Thematisierung von Online-Identity und das Anbieten von Tools dafür sehe ich bei aller Ambivalenz durchaus positiv).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2011/07/06/googles-%e2%80%9eich-im-internet%e2%80%9c-und-die-verwendung-einer-medienethischen-expertise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wikileaks medienethisch &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=359</guid>
		<description><![CDATA[Neben den hier schon erwähnten Interviews bzw. Kommentaren zu Wikileaks sind noch zwei dazu gekommen: Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (z.B. hier verarbeitet) Interview mit &#8220;Publik Forum&#8221; (erscheint noch) Die Überschrift über den Interviews (&#8220;Moralisch Zweifelhaft&#8221;) könnte nahe legen, dass ich Wikileaks in Bausch und Bogen verdamme. Das stimmt nicht. &#8220;Moralisch zweifelhaft&#8221; bedeutet, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den <a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/06/wikileaks-medienethisch/">hier</a> schon erwähnten Interviews bzw. Kommentaren zu Wikileaks sind noch zwei dazu gekommen:</p>
<ul>
<li>Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (z.B. <a href="http://www.liborius.de/nachrichten/ansicht/artikel/medienethike.html">hier</a> verarbeitet)</li>
<li>Interview mit &#8220;Publik Forum&#8221; (erscheint noch)</li>
</ul>
<p>Die Überschrift über den Interviews (&#8220;Moralisch Zweifelhaft&#8221;) könnte nahe legen, dass ich Wikileaks in Bausch und Bogen verdamme. Das stimmt nicht. &#8220;Moralisch zweifelhaft&#8221; bedeutet, dass man hinsichtlich einiger Probleme in und um Wikileaks (z. B. Informantenschutz, Geheimnisverrat um des Verrats willen, keine Abwägung, welche Folgen eine Veröffentlichung hat&#8230;) sinnvoll Fragen kann, ob das etablierten und für gut befundenen sittlichen Standards entspricht oder man das Ethos hinter Wikileaks auf seine Moralität hin prüfen kann und sollte. Mein Statement dazu lautet kurz: Die Idee, das politisches und staatliches Handeln im Prinzip transparent sein muss, ist OK und politisch-ethisch etabliert; das ist und muss auch ein Kampfplatz sein, auf dem gegen Bemühungen, Politik hermetisch zu veranstalten, vorgegangen wird . Wikileaks überreizt aber das Prinzip und es besteht die Gefahr, dass sich hier Aufklärung in sein Gegenteil verkehrt.</p>
<p>Zur ethischen Problematik von Wikileaks sind in der Zeitungs- und Hörfunklandschaft inzwischen unzählige Beiträge entstanden, die sich kaum mehr systematisieren lassen. Interessant fand ich z. B.</p>
<ul>
<li><a href="http://philipbanse.de/wp/pb016-ich-vs-leyendecker-zu-wikileaks/">das (Streit-)Gespräch über WikiLeaks mit Philip Banse und Hans Leyendecker (Süddeutschen Zeitung)</a>,</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2010/12/08/5-aspekte-der-aktuellen-wikileaks-revolution/">5 Aspekte der aktuellen WikiLeaks-Revolution</a></li>
<li><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/scala/s/d/21.12.2010-21.05/b/die-oeffentliche-entdeckung-des-oekosystems-internet.html">Die öffentliche Entdeckung des Ökosystems Internet. Der Fall WikiLeaks und die Folgen &#8211; Ein Kommentar von Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/12/22/wikileaks-medienethisch-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ein Medienethiker über die Problematik von Google Street View und Co.&#8221;</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/15/ein-medienethiker-uber-die-problematik-von-google-street-view-und-co/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/15/ein-medienethiker-uber-die-problematik-von-google-street-view-und-co/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Geodaten]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (und in der Netzwelt von HNA-Online) ein kleiner Beitrag von mir zu Medienethik, Netzpolitik und Geodaten erschienen. Hier geht es direkt zum Text.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist in der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung (und in der <a href="http://www.hna.de/nachrichten/netzwelt/">Netzwelt von HNA-Online)</a> ein kleiner Beitrag von mir zu Medienethik, Netzpolitik und Geodaten erschienen. <a href="http://www.hna.de/netzwelt/netzwelt-lokal/medienethikerueber-problematik-google-street-view-1003563.html">Hier geht es direkt zum Text</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/15/ein-medienethiker-uber-die-problematik-von-google-street-view-und-co/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 10:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[internetethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[Gerade erschienen ist das Amosinternational-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema &#8220;Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?&#8220;. Mir wurde die Gelegenheit gegeben, das Schwerpunktthema des Heftes zu konzipieren; ich konnte für eine empirische Perspektive Claudia Lampert und Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) gewinnen, die Gewaltproblematik hat Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart) beleuchtet (die man gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amosinternational.de/"><img class="alignleft size-full wp-image-336" title="amos" src="http://geloggd.alexander-filipovic.de/wp-content/uploads/2010/11/amos.jpg" alt="amos" width="135" height="194" /></a>Gerade erschienen ist das <a href="http://www.amosinternational.de/">Amosinternational</a>-Heft Nr. 3 (2010) zum Thema &#8220;<strong>Neue Generation im Internet &#8211; grenzenlos frei?</strong>&#8220;. Mir wurde die Gelegenheit gegeben, das Schwerpunktthema des Heftes zu konzipieren; ich konnte für eine empirische Perspektive <a href="http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-claudia-lampert">Claudia Lampert</a> und <a href="http://www.schmidtmitdete.de/">Jan Schmidt</a> (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) gewinnen, die Gewaltproblematik hat <a href="http://www.hdm-stuttgart.de/grimm">Petra Grimm</a> (Hochschule der Medien, Stuttgart) beleuchtet (die man gestern Abend in <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/148032/index.html">3Sat &#8220;Scobel&#8221;</a> sehen konnte) und die medienpädagogische Thematik erläutert <a href="http://kfh.buesch-web.de/">Andreas Büsch</a> (Kath. Fachhochschule, Mainz). Einen Beitrag zur Netzpolitik habe ich selbst beigesteuert.</p>
<p><a href="http://www.kommende-dortmund.de/kommende_dortmund/5-Fachbereiche/47-Mitarbeitervertretungen/91-DDr.-Richard-Geisen/41,Vita.html">Richard Geisen</a> (Redaktion Amosinternational, Kommende Dortmund) führte zudem ein interessantes Interview mit <a href="http://www.christoph-schuck.de/">Christoph Schuck</a> (Universität Dortmund) zu Nutzen und Missbrauch des neuen Internets in internationaler Perspektive.</p>
<p>Amosinternational ist keine wissenschaftliche Zeitschrift im engeren Sinne, sondern hat den Anspruch, in verständlicher Weise soziale und gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Daher eignet sich dieses internetethische Themenheft gut für Erwachsenenbildung und medienethische Einführungsseminare in Universität und Schule.</p>
<p>Das Heft (56 S.) kann einzeln für 12,90 € <a href="http://www.amosinternational.de/formular_einzel.html">hier</a> bestellt werden.</p>
<p>Die Titel und die Literaturangaben im Überblick:</p>
<ul>
<li>Lampert, Claudia; Schmidt, Jan-Hinrik (2010): Jugendliche im Social Web. Empirische Befunde zu Nutzungspraktiken. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 3–10.</li>
<li>Grimm, Petra (2010): Gewalt im Internet. Eine medienthische Herausforderung. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 11–17.</li>
<li>Filipović, Alexander (2010): Netzpolitik &#8211; Überblick und sozialethische Perspektiven einer Politik des neuen Internets. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 18–23.</li>
<li>Büsch, Andreas (2010): Medienerziehung 2.0. Neue Antworten auf neue Herausforderungen? In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 24–33.</li>
<li>Schuck, Christoph (2010): &#8220;Autoritären Systemen die Maske herunterziehen&#8221;. Gespräch mit Christoph Schuck über Nutzen und Missbrauch des Web 2.0. Interviewer: Richard Geisen. In: Amosinternational, Jg. 4, H. 3, S. 34–41.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/11/05/neue-generation-im-internet-grenzenlos-frei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freundschaft im Web 2.0</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 20:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/?p=278</guid>
		<description><![CDATA[Verändert sich unser Begriff von Freundschaft im Neuen Netz? Am 12.06.2010 bin ich zu einem Vortrag und der Leitung einer Gesprächsrunde zum Thema “Freundschaft im Web 2.0″ in die Kath. Akademie München eingeladen. Bei der Tagung geht es um “Freundschaft – Band fürs Leben. Aktualität einer besonderen Beziehung“. Es verspricht ein interessantes Programm zu werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verändert sich unser Begriff von Freundschaft im Neuen Netz? Am 12.06.2010 bin ich zu einem Vortrag und der Leitung einer  Gesprächsrunde zum Thema “Freundschaft im Web 2.0″ in die Kath. Akademie München eingeladen. Bei der Tagung geht es um “<a href="http://www.kath-akademie-bayern.de/contentserv/www.katholische.de/index.php?StoryID=134&amp;eventID=524">Freundschaft  – Band fürs Leben. Aktualität einer besonderen Beziehung</a>“. Es verspricht ein interessantes Programm zu werden, bisher ist aber noch nichts veröffentlicht worden (ich habe nur einen Entwurf gesehen).</p>
<p>Nun zeichnet Freundschaft sich ja durch Ortlosigkeit aus: Wir haben eine Intuition, was das ist und das es etwas Gutes ist, aber das Bezeichnete lässt sich schwer fassen (vgl. die Studie von Silvia Bovenschen &#8220;Die Bewegungen der Freundschaft&#8221;) und verflüssigt sich im Moment des (theoretischen) Zugriffs. Bei Luhmann kann man lernen, dass es um einen <em>sozialen </em>Begriff von Zusammengehörigkeit ging und in diesem Sinne &#8220;Freundschaft&#8221; eine doppelte Zielrichtung der Integration persönlicher wie auch sozialer Beziehungen hatte (hatte! &#8211; alles alteuropäische Semantik).<sup id="citation-278-1" class="footnote"><a href="#footnote-278-1">1</a></sup></p>
<p>In der modernen differenzierten Gesellschaft verliert Freundschaft in mindestens sozialer Hinsicht sein integrierendes Moment, ohne aber dabei das soziale Moment überhaupt einzubüßen. Nähe, auch körperliche Nähe (auch Männer umarmen ja ihre Freunde und klopfen sich zum Zeichen, dass die Umarmung abzubrechen ist, einander kräftig auf die Schulter&#8230;), Beziehung, die Tendenz, Sachverhalte und Probleme persönlich zu verhandeln, die Akzeptanz einer bestimmten Verpflichtung im Rahmen einer Freundschaft usw. prägen nicht mehr die Ordnung der Gesellschaft, bleiben aber natürlich persönlich relevant und beruhen natürlich auf sozialen Konventionen, Traditionen, Geschichten und Überlieferungen.</p>
<p>Ob das alles auch im Neuen Netz gilt? Ich vermute schon. Die Erwartungen an Freundschaften werden sich zwar verändern (wie sie es schon immer getan haben), aber die Netzartigkeit der Freundschaft wird zunächst nichts daran ändern, dass es sich immer noch um Freundschaften handelt.</p>
<p>Aber das sind nur erste Überlegungen. Ich habe zwei Texte, die mir weiterhelfen. Vielleicht hat der ein oder andere ja noch einen Hinweis:</p>
<ul>
<li>Schmidt, Jan-Hinrik; Hasebrink, Uwe; Paus-Hasebrink, Ingrid (Hg.) (2009): Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Berlin: Vistas-Verl. (Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, 62), S. 268-277.</li>
<li>Schmidt, Jan-Hinrik (2009): Die Kinder von XING und ICQ. In: neue gespräche, H. 6, S. 14–17.</li>
</ul>
<div id="footnotes">
<hr />
<p id="footnote-278-1"><sup><a href="#citation-278-1">1</a></sup> Vgl. dazu die interessante Studie: Kersten, Catrin (2008): Orte der Freundschaft. Berlin: Kulturverl. Kadmos (Kaleidogramme, 22)</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/04/06/freundschaft-im-web-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 in der Perspektive kirchlicher &#214;ffentlichkeitsarbeit</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/18/web-2-0-in-der-perspektive-kirchlicher-ffentlichkeitsarbeit/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/18/web-2-0-in-der-perspektive-kirchlicher-ffentlichkeitsarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#ksi]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/18/web-2-0-in-der-perspektive-kirchlicher-ffentlichkeitsarbeit/</guid>
		<description><![CDATA[Am Freitag (15.01.2010) war ich zu Gast beim 7. Forum für kirchliche  Öffentlichkeitsarbeit (*.pdf) zum Thema &#8220;Web 2.0 – und was nun? Neue Kommunikationsinstrumente für die Gewinnung und Information von neuen Zielgruppen&#8221;. Leider konnte ich nicht die ganze Tagung besuchen, so habe ich Jan Schmidts Beitrag verpasst (seine Folien bei slideshare). Selbst hatte ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="öa kirch" src="http://geloggd.alexander-filipovic.de/wp-content/uploads/2010/01/akirch.jpg" border="0" alt="öa kirch" width="244" height="97" align="right" />Am Freitag (15.01.2010) war ich zu Gast beim <a href="http://tagen.erzbistum-koeln.de/export/sites/tagen/ksi/download/institut/Archiv_Flyer/7._Forum_fuer_kirchliche_OeA.pdf">7. Forum für kirchliche  Öffentlichkeitsarbeit</a> (*.pdf) zum Thema &#8220;Web 2.0 – und was nun? Neue Kommunikationsinstrumente für die Gewinnung und Information von neuen Zielgruppen&#8221;. Leider konnte ich nicht die ganze Tagung besuchen, so habe ich <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/624">Jan Schmidts Beitrag</a> verpasst (<a href="“Quo Vadis Internet – wohin treibt die Mediengesellschaft” [slideshare] ">seine Folien bei slideshare</a>).</p>
<p>Selbst hatte ich die Aufgabe, einen Beitrag von Bischof Dr. Gebhard Fürst zu kommentieren. Bischof Fürst skizzierte (in seiner Funktion als Vorsitzender der publizistischen Kommission der DBK) die Position der Deutschen Bischofskonferenz zu den kirchlichen Bemühungen im Bereich der Neuen Medien. Vor allem setzen die Bischöfe auf Bewegtbilder und arbeiten an einer Plattform, auf der sie die Beiträge publizieren können; der Relaunch von <a href="http://www.katholisch.de">www.katholisch.de</a> steht wohl dieses Jahr bevor.</p>
<p>Mich verwirrt die starke Fokussierung auf Internet-TV ein bisschen, da ich mir nicht so recht vorstellen kann, wer das schauen soll. Allerdings gibt der Erfolg von gloria.tv denjenigen Recht, die dem Internet-TV im Bereich der Kirche eine gute Zukunft voraussagen.</p>
<p>In meinem Kommentar habe ich mich aber vor allem auf Soziale Netzwerke bezogen. Die katholische Kirche ist hier sehr verunsichert, wie da vorzugehen ist: Entweder mit allem Engagement hinein oder eher doch vorsichtig und abwartend. Ich habe im Kommentar versucht zu zeigen, das jede Institution es im Neuen Netz schwer hat und dies für die Institution Kirche vermehrt zutrifft. Es wäre also deutlicher zwischen institutionellen Bemühungen auf der einen und themen- und vor allem personenzentrierten Anstrengungen auf der anderen Seite zu unterscheiden. Für letztere Dimensionen sehe ich gute Möglichkeiten im Neuen Netz. Für diejenigen, die den Vortrag gehört haben, sind vielleicht <a href="http://www.slideshare.net/afilipovic/filipovic-kommentar-zu-bischof-frst">die Folien</a> interessant (slideshare).</p>
<p>Der Vortrag hat, so mein Eindruck, einen kleinen Startschuss geben können für eine sehr rege Diskussion über neue Formen der kirchlichen Kommunikation. Auch meine Idee einer Iphone-App, die den nächsten Gottesdienst in der Nähe anzeigt, <a href="http://twitter.com/#search?q=%23ksi%20app">ist offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen</a>. Zuetzt: <a href="http://twitter.com/#search?q=%23ksi">Getwittert wurde auch sehr rege</a>, auch zu dem <a href="http://www.netzinkulturation.de/kirche-im-web-20-ein-fazit/allgemein/2010/01/15/">Vortrag von Jürgen Pelzer</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2010/01/18/web-2-0-in-der-perspektive-kirchlicher-ffentlichkeitsarbeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Präsentation zum Web 2.0 in sozialethischer Perspektive</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/31/prasentation-zum-web-20-in-sozialethischer-perspektive/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/31/prasentation-zum-web-20-in-sozialethischer-perspektive/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 18:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/31/prasentation-zum-web-20-in-sozialethischer-perspektive/</guid>
		<description><![CDATA[Ergänzend zu dem vorigen Beitrag liefere ich hier vor allem für die Kollegen, die meinen Vortrag beim “Berliner Werkstattgespräch der Sozialethiker(innen)” (27.02.2008, Katholische Akademie, Berlin) gehört haben, die Präsentation nach. Downloadmöglichkeit hier. &#124; View &#124; Upload your own]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zu dem <a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/">vorigen Beitrag</a> liefere ich hier vor allem für die Kollegen, die meinen Vortrag beim “Berliner Werkstattgespräch der Sozialethiker(innen)” (27.02.2008, Katholische Akademie, Berlin) gehört haben, die Präsentation nach. Downloadmöglichkeit <a href="http://www.slideshare.net/afilipovic/web-20-in-sozialethischer-perspektive-322634/download">hier</a>.</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_322634"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=web-20-in-sozialethischer-perspektive-1206548389455227-2"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=web-20-in-sozialethischer-perspektive-1206548389455227-2" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" style="border:0px none;margin-bottom:-5px" alt="SlideShare"/></a> | <a href="http://www.slideshare.net/afilipovic/web-20-in-sozialethischer-perspektive-322634?src=embed" title="View 'Web 2.0 in sozialethischer Perspektive' on SlideShare">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/31/prasentation-zum-web-20-in-sozialethischer-perspektive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das &#8220;Web 2.0&#8243; in sozialethischer Perspektive</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 14:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Sozial)Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/</guid>
		<description><![CDATA[Handelt es sich beim Web 2.0 („Social Web“) um einen Forschungsgegenstand der (christlichen) Sozialethik?1 Welche Fragen wären zu stellen und wie könnte ein Forschungsdesign aussehen? Das neue Netz wird in einem sozialethischen Ansatz vor allem als soziales Phänomen zu untersuchen sein. Eine deutliche Absage an technikzentrierte und allein ökonomische Analysen bedeutet dabei nicht, dass nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Handelt es sich beim Web 2.0 („Social Web“) um einen Forschungsgegenstand der (christlichen) Sozialethik?<sup id="citation-139-1" class="footnote"><a href="#footnote-139-1">1</a></sup> Welche Fragen wären zu stellen und wie könnte ein Forschungsdesign aussehen?</p>
<p>Das neue Netz wird in einem sozialethischen Ansatz vor allem als soziales Phänomen zu untersuchen sein. Eine deutliche Absage an technikzentrierte und allein ökonomische Analysen bedeutet dabei nicht, dass nicht auch Technik und Ökonomie mit diesen sozialen Phänomenen in Zusammenhang stehen. Es interessieren also soziale Prozesse der Online-Kommunikation, die einer Forschung zugänglich sind, wenn</p>
<blockquote><p>„man kollektiv geteilte Gebrauchsweisen oder Praktiken untersucht, in denen individuelle und strukturelle Elemente zusammen fließen“ (Schmidt 2006: 38).</p></blockquote>
<p>Dieser sozialwissenschaftliche „praxistheoretische“ Zugriff startet mit der Erkenntnis,</p>
<blockquote><p>„dass sich in der Nutzung von Social Software Verwendungsgemeinschaften herausbilden, das heißt Gruppen von Personen, die eine Anwendung in ähnlicher Art und Weise nutzen“ (Schmidt 2006: 38 unter Rückgriff auf Höflich 2003).</p></blockquote>
<p>Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken damit Regeln und Regelmäßigkeiten, also Strukturen, die nicht nur „vorschreibend“ wirken und als „außerhalb von Akteuren vorfindlich“ interpretiert werden, sondern auch als symbolischer Horizont fungieren, innerhalb dessen Handelnde Handlungen und Ereignisse im Internet mit Bedeutung versehen.</p>
<p>Das Social Web oder Web 2.0 wird also als eine „Struktur“ verstanden, die (teil-) öffentliche Online-Kommunikationen als situierte und kreative Handlungen<sup id="citation-139-2" class="footnote"><a href="#footnote-139-2">2</a></sup> ermöglicht und stabilisiert. Dabei ist die Struktur zwar in gewisser Weise dem Handeln vorgängig, aber laufend veränderbar und empirisch weniger zugänglich als die Handlungen und Verwendungspraktiken.</p>
<p>Eine empirische Erhebung und Analyse der Handlungen und Verwendungspraktiken führt Jan Schmidt zur Formulierung einer inzwischen oft zitierten funktionalen Trias der Social-Web-Nutzung (vgl. Schmidt 2006a: 172f.). Aus der Forschungsperspektive der Sozialethik lässt sich das unter Rückgriff auf Schmidt (vgl. z.B. auch <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/50">hier</a>) so formulieren: Der sozialethische Blick auf das Web 2.0 interessiert sich für Regeln, Normen, Strukturen, Strategien, Routinen und Erwartungen</p>
<ul>
<li>„für die Selektion und Rezeption von Informationen, die das Informationsmanagement beeinflussen“,</li>
<li>„für „die Präsentation des eigenen Selbst im Internet, die das Identitätsmanagement beeinflussen“,</li>
<li>„für Aufbau und Pflege von Netzwerken, die das Beziehungsmanagement beeinflussen“ (Schmidt 2006: 39).</li>
</ul>
<p>Diese sozialen „Praktiken des Gebrauchs“ (Schmidt 2006: 39) werden durch eine „Struktur“ („Social Software“) ermöglicht und bringen diese hervor. Die konkreten Verwendungsweisen sind dabei abhängig von Erfahrungen anderer Formen des Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagements und knüpfen an an die Nutzung anderer öffentlicher Kommunikationsgelegenheiten. Sie sind eingebettet in weitere soziale Zusammenhänge. Studenten, Wissenschaftler und Politiker nutzen diese Strukturen also in ganz unterschiedlicher Weise.</p>
<p>Der mit Web 2.0 oder Social Web umschriebene sozialethische Forschungsgegenstand versteht also das Web 2.0 als „diejenigen onlinebasierten Anwendungen, die Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement in den (Teil- )Öffentlichkeiten hypertextueller und sozialer Netzwerke unterstützen“ (Schmidt 2008: 71) &#8211; jedenfalls erscheint das als gangbarer Weg.</p>
<p>Diese funktionale Trias ist dabei, wenn ich das richtig verstehe, keine normative Setzung, sondern eine interpretative Leistung empirischer Untersuchungen gemeinsamer Verwendungsweisen, zum Teil auch aus Selbstaussagen von Nutzerinnen und Nutzern. Dennoch könnte hier (neben und zusammen mit der der sozialwissenschaftlichen Herangehensweise) auch eine sozial<em>ethische</em> Fragestellung anknüpfen:</p>
<p>Menschen erfahren normative Ansprüche an ihr Kommunizieren und Handeln vermehrt in den mit der funktionalen Trias der Social-Web-Nutzung beschriebenen spezifischen Situationen des &#8220;social web&#8221;; ihnen ist die Gestaltung des Lebens und die Bewältigung dieses Projektes in diesen konkreten Fällen aufgegeben. Wo heute Informations-, Identitäts- und Beziehungsmangement „prekär“ werden, stellt das Social Web eine (knappe?) soziale Beteiligungsressource dar. Das ist im Prinzip, wie an anderer Stelle ausgeführt (vgl. Filipović 2007), eine Frage sozialer Gerechtigkeit. In Zeiten, in denen sich das Verhältnis von Lokalität und Globalität<sup id="citation-139-3" class="footnote"><a href="#footnote-139-3">3</a></sup>, Privatheit und Öffentlichkeit, Intimität und Distanz <sup id="citation-139-4" class="footnote"><a href="#footnote-139-4">4</a></sup>, Sicherheit und Unsicherheit und Vertrautheit und Vertrauen neu sortiert bzw. die integrative Bewältigung dieser Aspekte (um nicht von Polen oder Dichtomien zu sprechen) eine „Aufgabe“ darstellt, deren Bearbeitung in neuen Sozialformen stattfindet, wird eine Sozialethik öffentlicher Kommunikation, die die kommunikativen Formen im Web 2.0 berücksichtigt und eigens untersucht, in neuer Weise relevant.</p>
<p>Diese sozialethisch-problemorientierte Perspektive lässt sich abschließend folgender Maßen veranschaulichen:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/geloggd/2364152004/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2013/2364152004_2814e787f1.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p align="center"><strong>Klicken vergrößert!</strong></p>
<h4>Literatur</h4>
<ul>
<li>Boyd, Danah (2005): Why Web2.0 Matters: Preparing for Glocalization. Online verfügbar unter <a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2005/09/05/why_web20_matte.html">http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2005/09/05/why_web20_matte.html</a>, zuletzt geprüft am 05.08.2006.</li>
<li>Filipović, Alexander (2007): Beteiligungsgerechtigkeit als (christlich-)sozialethische Antwort auf Probleme moderner Gesellschaften. In: Eckstein, Christiane; Filipović, Alexander; Oostenryck, Klaus (Hg.): Beteiligung, Inklusion, Integration. Sozialethische Konzepte für die moderne Gesellschaft. Münster, Westf.: Aschendorff (Forum Sozialethik, 5), S. 29–40.</li>
<li>Höflich, Joachim R. (2003): Mensch, Computer und Kommunikation. Theoretische Verortungen und empirische Befunde. Frankfurt am Main: Lang.</li>
<li>Joas, Hans (1999): Einleitung: Schritte zu einer pragmatistischen Handlungstheorie. In: Joas, Hans: Pragmatismus und Gesellschaftstheorie. 2. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 7-22.</li>
<li>Reichelt, Leisa (2007): Ambient Intimacy. Online verfügbar unter <a href="http://www.disambiguity.com/ambient-intimacy/">http://www.disambiguity.com/ambient-intimacy/</a>, zuletzt aktualisiert am 01.03.2007, zuletzt geprüft am 20.02.2008.</li>
<li>Schmidt, Jan (2006): Social Software: Onlinegestütztes Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement. In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, Jg. 19, H. 2, S. 37–47.</li>
<li>Schmidt, Jan (2006a): Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK.</li>
<li>Schmidt, Jan (2008): Zu Form und Bestimmungsfaktoren weblogbasierter Netzwerke. Das Beispiel twoday.net. In: Stegbauer, Christian (Hg.): Social Software. Formen der Kooperation in computerbasierten Netzwerken. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss., S. 71–93.</li>
</ul>
<p><small>Disclaimer: Dieser Artikel steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt &#8220;<a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/07/05/forschungsprojekt-social-software-und-social-ethics-in-den-startlochern/">Social Software and Social Ethics</a>&#8220;, das am <a href="http://www.uni-bamberg.de/fakultaeten/ktheo/faecher/csl/">Lehrstuhl Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie</a> an der Uni Bamberg (Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins) unter meiner Leitung durchgeführt wird. Vgl. die Einträge in diesem Blog zum Forschungsprojekt unter dem Stichwort &#8220;<a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/category/socialsoftwareethics/">SocSoftEthics</a>&#8220;</small>
<div id="footnotes">
<hr />
<p id="footnote-139-1"><sup><a href="#citation-139-1">1</a></sup> Zur Skizze einer Beantwortung dieser Frage setze ich ein gewisses Verständnis von &#8220;Sozialethik&#8221; voraus (vgl. z.B. <a href="http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/08/03/ethik-20-fur-das-web-20/">hier</a> ). Teile dieses Postings gehen zurück auf meinen Vortrag zum Thema “Sozialethische Herausforderungen des Web 2.0″ bei dem “Berliner Werkstattgespräch der Sozialethiker(innen)” (27.02.2008, Katholische Akademie, Berlin:)</p>
<p id="footnote-139-2"><sup><a href="#citation-139-2">2</a></sup> In dieser Formulierung deutet sich an, dass ich von einem pragmatistischen Handlungsbegriff ausgehe, vgl. dazu Joas 1999.</p>
<p id="footnote-139-3"><sup><a href="#citation-139-3">3</a></sup> “Web2.0 is about glocalization, it is about making global information available to local social contexts and giving people the flexibility to find, organize, share and create information in a locally meaningful fashion that is globally accessible.” (Boyd 2005)</p>
<p id="footnote-139-4"><sup><a href="#citation-139-4">4</a></sup> “Ambient intimacy is about being able to keep in touch with people with a level of regularity and intimacy that you wouldn’t usually have access to, because time and space conspire to make it impossible.” (Reichelt 2007)</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/03/26/web-20-sozialethische-perspektive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Forschungen über das Verhältnis von Blogs und Journalismus</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/02/20/verhaltnis-von-blogs-journalismus/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/02/20/verhaltnis-von-blogs-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 19:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/02/20/verhaltnis-von-blogs-journalismus/</guid>
		<description><![CDATA[Die verstreuten Forschungen über das Verhältnis von Weblogs und Journalismus hat Dominik Schneider bei Sinnmacher veröffentlicht. Nach einer ausführlichen Auswertung verschiedener Studien kann er zusammenfassen: Weblogs und der traditionelle Journalismus stehen in einer Wechselbeziehung, die durch Induktionen und Adaptionen gekennzeichnet ist: Weblogs und Journalismus sind komplementär! Im Gegensatz zur Beziehung von PR und Journalismus (Intereffikation/Interdependenz), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verstreuten Forschungen über das Verhältnis von Weblogs und Journalismus hat  Dominik Schneider bei Sinnmacher <a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/archives/180-Weblogs-und-Journalismus-Adaption-und-Induktion.html">veröffentlicht</a>. Nach einer ausführlichen Auswertung verschiedener Studien kann er zusammenfassen:</p>
<blockquote><p>Weblogs und der traditionelle Journalismus stehen in einer Wechselbeziehung, die durch Induktionen und Adaptionen gekennzeichnet ist: Weblogs und Journalismus sind komplementär! Im Gegensatz zur Beziehung von PR und Journalismus (Intereffikation/Interdependenz), bedingen sich Weblogs und Journalismus gegenseitig nicht.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2008/02/20/verhaltnis-von-blogs-journalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Webmontag für Franken</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/12/02/webmontag-fur-franken/</link>
		<comments>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/12/02/webmontag-fur-franken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 16:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[SocSoftEthics]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/12/02/webmontag-fur-franken/</guid>
		<description><![CDATA[Florian Bailey hat mich auf den &#8220;Webworgerdable, den Webmontag für Franken&#8221; aufmerksam gemacht. Vielleicht gehe ich da sogar mal hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.id-o.de/">Florian Bailey</a> hat mich auf den &#8220;<a href="http://www.webworgerdable.de/">Webworgerdable, den Webmontag für Franken</a>&#8221; aufmerksam gemacht. Vielleicht gehe ich da sogar mal hin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/12/02/webmontag-fur-franken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

