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	<title>geloggd &#187; DGPuK2007</title>
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	<description>Weblog von Alexander Filipović</description>
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		<title>Panel zu Popularisierung von Wissen (DGPuK2007)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 14:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[DGPuK2007]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte Panel der Tagung verspricht einige spannende Einblicke in das Problem der Popularisierung des Wissens. Zu den Beiträgen im Einzelnen (wieder als Liveblogging):

Susanne Kinnebrock stellt die Frage &#8220;(Politisches) Handlungsvermögen durch die Popularisierung von Wissen?&#8221; Das Forschungsfeld ist interessanter Weise bennant mit &#8220;Politische Frauenzeitschriften im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&#8221;. Sie beginnt mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Panel der Tagung verspricht einige spannende Einblicke in das Problem der Popularisierung des Wissens. Zu den Beiträgen im Einzelnen (wieder als Liveblogging):</p>
<ul>
<li><em>Susanne Kinnebrock</em> stellt die Frage &#8220;(Politisches) Handlungsvermögen durch die Popularisierung von Wissen?&#8221; Das Forschungsfeld ist interessanter Weise bennant mit &#8220;Politische Frauenzeitschriften im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&#8221;. Sie beginnt mit einer Reflektion über den Wissensbegriff und erläutert, inwieweit schon um 1900 eine Wissensgesellschaft rekonstruiert werden kann. Sie sieht die besondere Bedeutung der Massenmedien in der Eröffnung des Zugangs zu Wissensressourcen (Popularisierung) in Zeiten prekärer sozialer Ungleichheit (These). Der Kontext dafür ist die Situation der Frauen am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und der These wird nachgegangen anhand einer Untersuchung politischer Frauenzeitschriften. Sie unterscheidet zwischen gängigen und Frauenzeitschriften-typischen Popularisierungsmaßnahmen (z.B. &#8220;Herstellung von Alltagsbezügen). Diese Differenzierung von Popularisierungsmaßnahmen verspricht laut Kinnebrock Erkenntnisse überd as Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Aufklärung. [Als Kommentar füge ich hier an: endlich ein Beitrag, der die Frage nach sozialer Ungleichheit in der Wissensgesellschaft stellt. Popularisierung wird hier auch als Befreiungspotential gedeutet und belegt.]</li>
<li><em>Clemens Schwender</em> und <em>Dennis Mocigemba</em> tragen über die Vermittlung des Nachhaltligkeitskriteriums im Fernsehen vor. Die Frage ist, ob man auch jungen Männern aus &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; (die gerne Sendungen im Themenbereich &#8220;Toys for Boys&#8221; schauen) dieses Kriterium vermitteln kann. Es geht also um &#8220;Ecotainment&#8221;. Sie haben dazu 8 Sendungen des Formats &#8220;Welt der Wunder&#8221; untersucht und kodiert und mit der Veränderung der Sehbeteiligung korreliert (&#8221;Nachhaltigkeit und Quote&#8221;).</li>
</ul>
<p>Nachtrag: Diskussion und den dritten Vortrag konnte ich nicht mehr bloggen: das Netz war weg.</p>
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		<title>Panel zu Wikis und Weblogs (DGPuK2007)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 09:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[DGPuK2007]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zweiten Tag der DGPuK Jahrestagung besuche ich das Panel &#8220;Wikis und Weblogs&#8221;. Es ist so voll, dass die Leute hinten stehen müssen. Dass ich jetzt hier in meinem Weblog über Vorträge zu Weblogs schreibe, verweist ja schon auf selbstreferentielle Aspekte, die wahrscheinlich gleich angesprochen werden. Zu den Vorträgen:

Florian Meyer und Dennis Schoenenborn sprechen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweiten Tag der DGPuK Jahrestagung besuche ich das Panel &#8220;Wikis und Weblogs&#8221;. Es ist so voll, dass die Leute hinten stehen müssen. Dass ich jetzt hier in meinem Weblog über Vorträge zu Weblogs schreibe, verweist ja schon auf selbstreferentielle Aspekte, die wahrscheinlich gleich angesprochen werden. Zu den Vorträgen:</p>
<ul>
<li><em>Florian Meyer</em> und <em>Dennis Schoenenborn</em> sprechen über &#8220;WikiWebs und die Organisation von Wissen&#8221;. Es geht los mit einer Einführung in das Wiki-Prinzip, damit alle auf dem gleichen Stand sind, bevor dann zu den Anwendungsbereichen in Organisationen übergeleitet wird. Die Forschungsfrage wird anhand der Unterscheidung von Wikis im öffentlichen und organisationalen Raum entwickelt. Da Organisationen auf Entscheidungen angewiesen sind, haben Wikis hier natürlich eine andere Anforderung an das in den Wikis erstellte und veröffentlichte Wissen.  Eine Herausforderung für die Organisationen besteht darin, die Organisationsmitglieder auf das Wiki aufmerksam zu machen (Wiki als Organisationsleitmedium). Besondere organisationale Relevanz hat das wikieigene Spannungsfeld von Restriktion und Offenheit. Dennis Schoenenborn übernimmt dann und stellt wichtige neue Perspektiven der Organisationskommunikationsforschung vor. Eine wichtige Referenztheorie ist die Organisationstheorie von Niklas Luhmann (Organisation als Kommunikation von Entscheidungen). Folglich geht es bei Wikis in Organisationen um Entscheidungskommunikation. Mit den Wikis entsteht dann eine &#8220;Beobachtbarkeit des Entstehungsprozesses organisationalen Handelns&#8221;.</li>
</ul>
<p>In der direkt anschließenden <em>Diskussion </em>geht es um die Einpassung von egalitär funktionierenden Wikis in hierarchisch strukturierten Wikis (Machtspekte), um die Bedeutung von Mitgliedsrollen und die Frage, ob das Luhmannsche Verständnis von Organisationen wirklich passt.</p>
<ul>
<li><em>Jens Köster</em> spricht über &#8220;Wikipedia: Informativ oder qualitativ bedenklich&#8221;? Informationen werden in ökonomischer Manier als Ressourcen begriffen.  Als Schwierigkeit erweist sich, dass keine Qualitätskriterien für Lexikonartikel vorliegen, jedenfalls nicht in der wissenschaftlichen Literatur. Hier soll eine Untersuchung von journalistischen Qualitätskriterien weiteren Aufschluss geben. Das ergibt einige interessante Perspektiven auf die Erstellung von Wikipedia-Einträgen, die ja auch z.B. recherchiert, geprüft und redigiert werden. Folgende Qualitätskriterien werden vorgestellt: Objektivität, Verständlichkeit, Vollständigkeit und mediengerechte Themenaufbereitung (in Bezug auf die Möglichkeiten des Internets.  Ergebnis der Untersuchung: Die Qualität der Einträge ist sehr heterogen. Gute Qualität erkennt er z.B. hinsichtlich Verständlichkeit, eher schlechte in der Dimension Quellenangaben.</li>
<li><em>Christoph Neuberger</em>, <em>Christian Nuernbergk</em> und <em>Melanie Rischke</em> stellen Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Frage nach &#8220;Weblogs und Wikipedia als Quelle und Thema des Journalismus&#8221; vor. Einführend werden die partizipativen Formate im Web 2.0 angerissen und dem Journalismus gegenübergestellt. Zur Debatte steht also die Beziehung zwischen partizipativen Formaten und dem Journalismus. Gibt es also integrative Tendenzen, ein komplementäres Verhältnis, Kooperationsverhältnisse oder eine Konkurrenz zwischen beiden Formaten. <em>Christian Nuernbergk </em>stellt zunächst die Methodik, die Anlage und die Dimensionen des Forschungsprojektes vor. Das Fazit: Es gibt viele Hinweise auf ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen Weblogs und Journalismus.</li>
</ul>
<p>Im Austausch nach den beiden Beiträgen kommen methodische Fragen, die Problematik des Wikipediagebrauchs durch Journalisten, neue Anforderungen zur Herstellung von Öffentlichkeit durch Journalisten und die Qualitätskriterien von Wikipedia-Artikeln zur Sprache.</p>
<p>Ein interessantes Panel mit einer munteren und spannenden Diskussion.</p>
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		<title>Panel zur Soziologie der Wissensgesellschaft (DGPuK2007)</title>
		<link>http://geloggd.alexander-filipovic.de/2007/05/17/dgpuk2007-panel6/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 13:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[DGPuK2007]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Kaffee, 2 Bountys und interessanten Pausengesprächen geht es live von der Tagung weiter. Das Panel 6 zur &#8220;Soziologie der Wissensgesellschaft&#8221; ist ziemlich voll. Zu den einzelnen Vorträgen:

Gerhard Vowe spricht über &#8220;&#8216;Wissensgesellschaft&#8217; – ein Konzept in der Konkurrenz&#8221;. Zunächst gibt er einen kurzen Überblick über die Karriere des Konzepts der Wissensgesellschaft, um diesem dann das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Kaffee, 2 Bountys und interessanten Pausengesprächen geht es live von der Tagung weiter. Das Panel 6 zur &#8220;Soziologie der Wissensgesellschaft&#8221; ist ziemlich voll. Zu den einzelnen Vorträgen:</p>
<ul>
<li><em>Gerhard Vowe</em> spricht über &#8220;&#8216;Wissensgesellschaft&#8217; – ein Konzept in der Konkurrenz&#8221;. Zunächst gibt er einen kurzen Überblick über die Karriere des Konzepts der Wissensgesellschaft, um diesem dann das Konzept der Mediengesellschaft gegenüberzustellen. Wurzeln des Konzepts sieht Vowe zunächst in der Massengesellschaft, &#8220;Mediengesellschaft&#8221; kann sich aber erst etablieren, als es sich in Distanz zum Begriff der &#8220;Masse&#8221; begibt. Medien seien die Achse, um die sich Gesellschaft drehe. Schlüsselressource dafür ist die Medienkompetenz. Interessant ist dann im Folgenden die Verwendung der verschiedenen Kozepte in der Fachöffentlichkeit und in der medialen Alltagskommunikation. Fazit:  Letztlich stellen alle Konzepte die Frage: &#8220;Wie ist Gesellschaft möglich&#8221;.</li>
<li><em>Mark Eisenegger</em> und <em>Kurt Imhof</em> tragen vor &#8220;Zur sinkenden Halbwertszeit wissenschaftlichen Wissens oder wie die Wissenschaft zunehmend um ihre Reputation bangen muss&#8221;. Sie formulieren die These, dass Wissenschaft &#8220;seit den 1970er Jahren mit wachsenden Legitimationsproblemen in der öffentlichen, medienvermittelten Kommunikation&#8221; kämpft. DIe Ursachen der fortschreitenden Prolematisierung von Wissenschaft sehen sie im Wertewandel durch soziale Bewegungen, in der &#8220;Ausdifferenzierung der Medien aus der Politik&#8221; und neuen &#8220;Selektions- und Interpretationslogiken&#8221;. Im Fokus liegen im Folgenden die &#8220;Regularitäten der Wissenschaftsberichterstattung&#8221;, die durch eine qualitative Medieninhalts-Analyse erfasst wurden. Als Erebnis werden die Aspekte der &#8220;medialen Problembewirtschaftung des Wissenschaftssystems&#8221; präsentiert.</li>
</ul>
<p>In der anschließenden <em>Diskussion </em>werden beide Vorträge besprochen. Zur Debatte steht unter anderem die methodische Validität der Untersuchung von Eisenegger und Imhof. Mir selbst kommt &#8211; um mal einen persönlichen Kommentar einzufügen &#8211; die Überzeugung suspekt vor, dass wissenschatliches Wissen der wichtigste Wissenstypus moderner Gesellschaten sei. Da scheint mir doch ein zu starker (Fortschritts-)Optimismus vorzuliegen von dem, was Wissenschaft in und für die Gesellschaft leisten kann und soll.</p>
<ul>
<li>Die Perspektive wechselt in dem Beitrag von <em>Diana Ingenhoff</em> und <em>Katharina Sommer</em> hinüber zu einer organisationalen. Es geht um &#8220;Ethische Organisationskommunikation und das Managen von Reputation&#8221;. Dabei kommen statistische Mehtoden zum Zuge. Sie gehen von einer neuen Dynamik organisationaler Reputationsrisiken aus. Erste Forschungsfrage ist die Problematik, wie Reputation spezifiziert und überhaupt gemessen werden kann. Sie messen dabei der affektiv-emotionalen Komponente eine besondere Bedeutung zu, insofern sie abhängig ist von funktional- und sozial-kognitiver Reputation.</li>
</ul>
<p>[Da jetzt <em>Frau Sommer</em> gerade die Methoden der Untersuchung darstellt und ich von "Konsistenzreliabilität (Cronbachs Alpha)" etc. rein gar nichts verstehe und konzentrationsmäßig schlapp mache (wie zudem mein Akku) breche ich diese Zusammenfassung ab. Morgen geht es weiter.]</p>
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		<title>Erste Eindrücke von der DGPuK Jahrestagung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 12:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Filipović</dc:creator>
				<category><![CDATA[DGPuK2007]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank freiem Netzzugang für alle bei der DGPuK-Jahrestagung in Bamberg zum Thema &#8220;Medien und Kommunikation in der Wissensgesellschaft&#8221; versuche ich mal das Live-Blogging.
Nach einer luciden Keynote von Walter Hömberg über die Geschichte des Wissens und das Konzept der Wissensgesellschaft (&#8221;früher ging es um das Empor-Lesen, heute geht es ums Downloaden&#8221;; &#8220;neben künstlicher Intelligenz gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank freiem Netzzugang für alle bei der <a href="http://www.dgpuk2007.de">DGPuK-Jahrestagung in Bamberg zum Thema &#8220;Medien und Kommunikation in der Wissensgesellschaft&#8221;</a> versuche ich mal das Live-Blogging.</p>
<p>Nach einer luciden Keynote von <em>Walter Hömberg</em> über die Geschichte des Wissens und das Konzept der Wissensgesellschaft (&#8221;früher ging es um das Empor-Lesen, heute geht es ums Downloaden&#8221;; &#8220;neben künstlicher Intelligenz gibt es ja auch natürliche Dummheit&#8221;) habe ich mit Spannung den Vortrag von <em>Jimmy Wales</em>, dem Gründer von Wikipedia, verfolgt. Sein Enthusiasmus zur Chance  gemeinsamer Arbeit an Enzyklopädien und anderen gemeinschaftsbezogenen Projekten war sehr ansteckend. Letztlich ist Wikipedia im Sinne von <em>Jimmy Wales</em> ein sozialethisches Projekt, das einer offenen Gesellschaft zwar bedarf, aber auch eine offene Gesellschaft, eine &#8220;global healthy community&#8221;, befördern kann. Wikipedia ist damit ein weltweites gemeinsames Aufklärungsprojekt &#8211; eine Menge Idealismus, der aber glücklich macht.</p>
<p>Jetzt sitze ich im Panel 3 zu &#8220;Wissen und Kompetenzerwerb&#8221; und lausche den Beiträgen. Im Einzelnen</p>
<ul>
<li><em>Bernhard Pörksen</em> fordert, angeregt durch neue Kompetenzforderungen an Journalisten, ein neues Nachdenken über eine Fachdidaktik der Journalistik. Dies könne einer    <!--[endif]-->Profilbildung des Faches zuträglich sein, einen neuen Zugang zur Theorie-Praxis-Integration gewähren und natürlich einer <!--[if !supportLists]--><span /><!--[endif]-->Verbesserung der Lehre befördern.</li>
<li><em>Marion G. Müller</em> knüpft an Pörksens Komptenz-Begriff an und spricht gerade über &#8220;Visuelle Kompetenz in der Wissensgesellschaft&#8221;. Anhand der dänischen Mohammed-Karikaturen belegt sie die Bedeutung dieser Kompetenz in der Gegenwartsgesellschaft. Ein weiteres, für mich sehr relevantes Beispiel, sind menschliche Leidensausdrücke auf Fotografien. Ihr Plädoyer für eine professionelle visuelle Kontextanalyse zielt auf eine zu fördernde visuellen Komtenz.</li>
<li><em>Martin Emmer</em> und <em>Jens Wolling</em> tragen über die Informationskanäle unserer Studierenden vor. Basis ihrer Ausführungen zur Wissenschaftskommunikation ist zunächst eine Befragung unter DGPuK-Mitgliedern. Interessanter noch ist eine ähnliche Befragung von 811 Studierenden zu ihren Informationsquellen. Zu den Wegen der Informationsbeschaffung: Google und Wikipedia sind vor lokalen Bibliothekskatalogen die wichtigste erste Informationsquelle. Auch im Verlauf dieses Studiums bleibt diese Präferenz gleich. Das Plädoyer der beiden Vortragenden: Die Präferenz der Nutzer sollte akzeptiert werden und es ist ein attraktives und hochwertiges Onlineangebot anzustreben.</li>
</ul>
<p>In der Diskussion zu allen drei Vorträgen geht es um didaktische Unterschiede zwischen Fachhochschulen und Universitäten (Praktiker in der Universität, bzw.: Wer kann besser Journalismus lehren) und um die Produktionsanalyse von Bildern als Teil einer visuellen Kontextanalysen und ihrer methodischen Schwierigkeit.</p>
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