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Madita, Hannes und Luca im TV

Freitag, 18. Januar 2008 | Autor: Alexander Filipović

Noch gar nichts gehört hatte ich von “Fränkischer Tag TV“. Unter dem Titel “Aktuelles aus dem Newsroom” werden hier die heißen Storys aus der Bamberger Region vermeldet. Das ist ganz gut produziert und lohnt sich vielleicht für diejenigen, die Bamberg verlassen mussten. Leider haben die einzelnen Sendungen keinen eigenen festen Link und es gibt weder Kommentar- noch Trackback-Funktionen.

Warum ich gerade jetzt darauf gestoßen bin? In der Sendung vom 17.01.2008 (hier klicken, dann in der Liste das Datum suchen) ist meine Tochter im Beitrag über das “Muetterzentrum Kaenguruh” zu sehen (2:45-5:53, spannend wird es bei 3:13).

Ansonsten: Sehr ansprechend trägt Isabelle Epplé die Nachrichten vor – nur der letzte Beitrag über die Gefahren, sich mit “Leukämie zu infizieren”, wirkt auf mich doch arg “bemüht”.

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Tagungsrückblick “das neue netz”

Montag, 24. September 2007 | Autor: Alexander Filipović

Ende letzter Woche konnte ich die Hälfte der Tagung “das neue netz? Bestandsaufnahme & Perspektiven” besuchen (und die Ergebnisse von Slot I, Slot II und Slot III kurz wiedergeben). Die Vorträge und Diskussionen fand ich sehr anregend, die Atmosphäre für eine wissenschaftliche Tagung einmalig: viele junge Leute, sehr offen und gesprächig. Über die inhaltlichen Anregungen für mein Projekt “Sozialethik und Web 2.0” muss ich mir noch Gedanken machen. Interessant erscheinen mir in einem ersten kurzen Nachdenken die Fragen:

  • Hat das Web 2.0 eine Integrationsfunktion für die Gesellschaft?
  • Vergrößern das Web 2.0 als “Partizipationsarchitektur” die Teilhabechancen an gesellschaftlichen Ressourcen (kulturell, soziale, wirtschaftliche…)?
  • Welche Anthropologie hat die Web 2.0-Forschung und welche Rolle spiel dabei “Körper/Leib”?
  • Welche Rolle spielt das Verhältnis von “self-disclosure” und “Need for privacy” für die zivigesellschaftliche Bedeutung des Mitmach-Webs?
  • Wie ist es um die Bedeutung der Vertrautheit mit dem Web 2.0 bestellt und in welcher Relation steht damit das Vertrauen im Web 2.0? Kann Vertrauen hier als kognitive Modalisierung einer Erwartungshaltung bestimmt werden oder handelt es sich um normative Formen?1 Kann man hinsichtlich des Vertrauens im Web 2.0 noch von Vertrauen als “eine der wichtigsten synthetischen Kräfte”2 sprechen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, das im Netz Unsichtbare (weil nicht verlinkt, nicht zitiert), aber obgleich Relevante (Alltagserfahrungen von Marginalisierten usw.) sichtbar zu machen?
  • Welche Argumente gibt es eigentlich, warum ein Informationsbedürfnis nicht mit einem Konsumbedürfnis gleichgesetzt werden darf? Worin liegt die andere Qualität eines Informationsbedürfnisses gegenüber einem Konsumbedürfnis?

Weitere Informationen zu der Tagung:

Weitere Beiträge bei Technorati und Fotos bei Flickr.

Disclaimer: Dieser Artikel steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt “Social Software and Social Ethics“, das am Lehrstuhl Christliche Soziallehre und Allgemeine Religionssoziologie an der Uni Bamberg (Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins) unter meiner Leitung durchgeführt wird. Vgl. die Einträge in diesem Blog zum Forschungsprojekt unter dem Stichwort “SocSoftEthics


1 Gedanken zur Bedeutung des Vertrauens in der “Wissensgesellschaft” habe ich schon einmal hier veröffentlicht: Filipović, Alexander: Notwendige Vorurteile? Vertrauen in der Wissensgesellschaft. Aus: Filipović, Alexander; Kunze, Axel Bernd (Hrsg.): Wissensgesellschaft. Herausforderungen für die Christliche Sozialethik. Münster (Lit) 2003 (= Bamberger Theologisches Forum. 6), S. 47-56. Damals habe ich vor allem Luhmanns Vertrauens-Konzeption und Heidenreichs Wissensgesellschafts-Verständnis herangezogen.

2 Simmel, Georg [1908] (1968): Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. 5. Aufl. Berlin (= Gesammelte Werke. 2.), 263.

Thema: (Sozial)Ethik, Bamberg, Medienethik, SocSoftEthics, Tagungen, dnn2007 | 3 Kommentare

Wissenschaftliches Arbeiten und G8

Montag, 11. Dezember 2006 | Autor: Alexander Filipović

Von der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit um ein Jahr in Bayern (sog. G8) sind auch die Universitäten betroffen. Neben der Angst vor der Doppelkohorte, die im Jahr 2011 in die Unis strömt, werden sich Dozentinnen und Dozenten auch auf (noch) jüngere Studentinnen und Studenten einstellen müssen. Ich durfte dies letzten Freitag mal testen und habe Kollegiatinnen und Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe des Maria-Ward-Gymnasiums und des Dietzenhofer-Gymnasiums in Bamberg im Rahmen eines Schulversuchs 4 Schulstunden das wissenschaftliche Arbeiten näher gebracht. Eine ganz schöne und anregende Kooperation zwischen Universität und Schule, von der der Uni-Dozent sehr profitiert.
Wenn ich meinen diffusen Eindrücken trauen darf, liegt tatsächlich ein für die universitäre Lehre relevanter Unterschied zwischen Zwölftklässlern und Erstsemestern. In diesem Zusammenhang berichtete mir ein Freund, dass auch Gymnasiallehrerinnen und -lehrer der 13. Jahrgangsstufe hinterhertrauern werden, da zwischen 12. und 13. Klasse ein deutlicher Sprung in Lernbereitschaft, Kreativität und Problemlösungsverhalten zu bemerken ist. Wie auch immer: Das G8 wird nicht nur Platzprobleme an der Universität schaffen, sondern auch didaktische und inhaltliche Herausforderungen mit sich bringen.

Hier für die Schülerinnen und Schüler meine PowerPoint-Präsentation und einige Zitierbeispiele.

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Die Zukunft der Theologie in Bamberg

Dienstag, 7. November 2006 | Autor: Alexander Filipović

Heute hat das Kabinett des Freistaates Bayern die Frage nach der zukünftigen Struktur der Katholisch-Theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten Bayerns beschlossen. Zwar müssen der Landtag und der Vatikan noch zustimmen, hier aber dennoch die zentralen Stellen:

“Die Verpflichtungen des Freistaates Bayern aus dem Konkordat mit dem Heiligen Stuhl, an den Universitäten Bamberg und Passau Katholisch-Theologische Fakultäten zu unterhalten, sollen künftig ruhen. An die Stelle der dortigen Fakultäten treten Institute, an denen auch in Zukunft Religionslehrer für Grund-, Haupt-, Real- und Berufsschulen und Gymnasien ausgebildet werden. [...]

Für die Studierenden der Diplomstudiengänge gilt der Grundsatz des Vertrauensschutzes: Dort, wo sie ihr Studium begonnen haben, können sie es auch beenden.” (Quelle)

Das muss nicht das Ende einer niveauvollen und wissenschaftlich anspruchsvollen Theologie in Bamberg sein. Es fallen aber Stellen weg. Insofern ist die Nachricht des Sterbens einer weiteren Fakultät Kath. Theologie in Deutschland für diejenigen besonders alarmierend, die eine wissenschaftliche Karriere in der Theologie anstreben oder schon auf dem besten Weg dahin sind. Lohnt es sich noch, bzw. besser: Kann man es noch wagen, eine theologische Doktorarbeit oder Habilitation zu beginnen?

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Theologie in Bamberg in Gefahr

Mittwoch, 1. November 2006 | Autor: Alexander Filipović

Seit letzten Donnerstag geht die Meldung um, dass die Fakultät Kath. Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg geschlossen (oder eingefroren) werden soll. Heute meldet das bayer. Wissenschaftsministerium: “Für überstürzte Reaktionen besteht keine Veranlassung.” Auffälliger Weise wird in der Meldung Einigkeit mit dem Vatikan signalisiert und durch ein entsprechendes Foto belegt.

Zur Orientierung hier eine Linkliste (wer weitere Hinweise hat, bitte einen Kommentar hinterlassen):

Vgl. auch die Seiten der Fachschaft Kath. Theologie.

Thema: Bamberg, Theologie, Wissenschaft | Beitrag kommentieren

Musik zum Hinhören

Mittwoch, 1. November 2006 | Autor: Alexander Filipović

Leider bin ich nie dabei gewesen bei den Konzerten von “saitenweise” in der Bamberger Scheinbar. Ingo beschreibt aber den Abend so eindrücklich, dass man ganz nah dabei ist. Von Ingo zu hören und zu lesen gibts bei seinem neuen MySpace-Auftritt. Hinklicken und Hinhören!

Thema: Allgemein, Bamberg | Beitrag kommentieren

Fronleichnam in Bamberg

Samstag, 17. Juni 2006 | Autor: Alexander Filipović

Fronleichnam in Bamberg ist zwar auch für einen norddeutschen Katholiken etwas gewöhnungsbedürftig… Es ist aber immer wieder ein schönes Fest. Weil es so typisch ist, gibts davon das erste Foto im Weblog:

Fronleichnam und Hofbräu

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Bamberg auf der Google-Erde

Mittwoch, 29. März 2006 | Autor: Alexander Filipović

Sollte es immer noch Bamberger und andere Menschen geben, die noch nicht Google Earth ausprobiert haben, so wäre jetzt ein guter Anlass. Das Bamberger Stadtplanungsamt hat auf der Cebit mit großem Erfolg Daten für Google Earth vorgeführt, unter anderem hochauflösende Luftbilder der Innenstadt und detaillierte Informationen über die alten Steine des Weltkulturerbes. Jan Schmidt hat hier und hier schon drüber berichtet; mittlerweile steht eine notwendige neue Version bereit. Anleitung und Downloadmöglichkeiten hier.

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