Literaturverwaltungsprogramme im Test

Mit den Überlegungen, die ich hier schon mal geäußert habe, bin ich immer noch nicht fertig. Dr. Joachim Eberhardt (Universitätsbib. Erlangen-Nürnberg) hat nun bei IASLonline Software zur Literaturverwaltung getestet. Geprüft wurden Literat 1.06, Lit-link 1.6, intranda Dr. 1.4, Liman 2.7 und Liman Pro 2.0, Bibliographix 5.1, Visual Composer 2.0 und Citavi 2.0 – einige sind mir hier das erste Mal begegnet. Fazit des umfangreichen Tests:

Citavi ist für mich das beste Programm im Test, Schwächen hat es kaum.

Leider wurden nicht Connotea, CiteULike und BibSonomy in den Test miteinbezogen (nur auf RefWorks als web-basierte Möglichkeit wird am Schluss kurz eingegangen).
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Visited Countries

Über einen Kommentar zu einem Foto von mir (und dem Profil des Kommentators) bei Flickr habe ich ein kleines Programm entdeckt, das auf einer Karte sichtbar macht, in welchem Land man schon mal gewesen ist. Ergebnis: Zu viele weiße Flecken:


create your own visited countries map

Meisterschaft

gewonnen!

Stern des Südens… tralalalalalala

Call for Papers Forum Sozialethik

Am 15. Mai läuft der Call for Papers zum diesjährigen Forum Sozialethik ab. Da ich zum Vorbereitungsteam gehöre weiß ich, dass noch Platz im Programm ist. Thema: „Mittendrin und nicht dabei?“ Beteiligung, Inklusion und Integration in modernen Gesellschaften.

Und der Call formuliert dazu

Das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft erscheint mehr denn je problematisch: Gesellschaftliche Teilbereiche wie Medien, Wirtschaft oder Politik verselbständigen sich. Gesellschaft ist nicht mehr nur in ihren kulturellen, nationalen oder kontinentalen Grenzen zu denken, sondern zukünftig auch als globalisierte Weltgesellschaft. Ein kulturell gemeinsam geteiltes Wissen, konvergierende Vorstellungen über ein gutes Leben und ein Konsens über das Verständnis von Gerechtigkeit sind nicht erkennbar – dem Einzelnen bleibt die Lebensgestaltung völlig selbst überlassen.
Beteiligung, Inklusion und Integration sind Begriffe, die auf dieses immer schwierigere Verhältnis zwischen Individuen und Gruppen bzw. Gesellschaft „reagieren“. Mit Verwendung der genannten Begriffe wird der Blick auf diejenigen gelenkt, die in der sich verändernden Gesellschaft ganz oder teilweise nicht beteiligt, inkludiert und integriert sind, z. B. Behinderte, Ausländer, Langzeitarbeitslose, Alte, Frauen und Kinder. Vor allem Armut führt meist zum Ausschluss von sozialen Prozessen.
[…]
Die Verwendung der Kategorien Beteiligung, Inklusion und Integration nimmt in der Christlichen Sozialethik zwar zu, sie erfolgt derzeit aber eher uneinheitlich. Ziel des diesjährigen Forums Sozialethik ist es, die Bedeutung dieser Begriffe sowohl in sozialethischer Perspektive als auch in Auseinandersetzung mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie den Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften, herauszuarbeiten. […]

Der Call ist hier veröffentlicht.

Literaturverwaltung im Web2.0

Erst jetzt fallen mir eine Reihe von Beiträgen vor allem via netbib (etwa hier) und über andere blogs (hier oder hier) auf, die sich in spezifischer Wiese mit Literaturverwaltung im Netz beschäftigen. Diese Angebote sind angesiedelt zwischen Literaturverwaltung und social bookmarking; z.B. Connotea, CiteULike, BibSonomy.

Die Thematik computerunterstützter Literturverwaltung und Wissensorganisation beschäftigt mich allgemein natürlich schon länger, etwa im Kontext von Lehrveranstaltungen zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (hier eine kleine Liste). Jetzt steht aber für mich eine Entscheidung an, ob ich für unseren Lehrstuhl sechs Citavi-Lizenzen anschaffe (wir haben jahrelang mit LiteRat gearbeitet) oder ob es nicht bessere Möglichkeiten gibt, die aufgrund neuer Entwicklungen im Web (social software, tagging…) mehr bieten.

Vor allem interessiert mich der Austausch und die Bearbeitung von Literaturdaten innerhalb von Projektteams, die an verschiedenen Orten arbeiten (und das ohne großen Administrationsaufwand). Vielleicht ist auch eine Kombination von Connotea oder CiteULike oder BibSonomy mit Citavi sinnvoll? Immerhin kennt Citavi ja das BibTeX-Format, obwohl ich es bisher nicht geschafft habe, darüber Citavi-Daten etwa zu BibSonomy zu exportieren.

Später sicher dazu mehr…